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Night of Lights 2020

Night of Lights 2020

Gespeichert von Stephan am Mo., 14.09.2020 - 18:10
Das Torhaus in rot und aus der Vogelperspektive

Flammender Hilferuf

 

Corona hat das Leben aller Menschen, rund um den Globus, beträchtlich beeinflusst.

Beschäftigte in der Gastronomie hatten plötzlich und über Nacht keine Beschäftigung und damit auch kein Einkommen mehr. Viele Arbeitnehmer befinden sich in Kurzarbeit und in manchen Branchen kam das Leben sogar völlig zum Erliegen. Bei den Veranstaltern im Bereich Messen und Events zum Beispiel.

Staatshilfen sind da nur ein unscheinbares Tröpfchen auf einem sehr heißen Stein.

In der Branche sind Einzelunternehmer üblich und Festanstellungen mit staatlicher Unterstützung eher die Ausnahme.

Gewährte Kredite sind leider keine Lösung, da die gezahlten Mittel nur zur Deckung laufender Betriebskosten verwendet werden können und keine Einnahmen erzeugt werden, aus denen diese Kredite jemals wieder zurückgezahlt werden könnten.

Das Ergebnis dieser „Hilfen“ sind eine Verzögerung anstehender Insolvenzen und eine Überschuldung.

Aus diesem Grund haben die Veranstalter aller Sparten am 22.06.2020 eine besondere Demonstration veranstaltet, um auf ihre prekäre Lage aufmerksam zu machen: Die Night of Lights. In dieser Nacht wurden nämlich in ganz Deutschland über 9000 Gebäude in mehr als 1500 Städten in rotes Licht getaucht.

Damit will die Branche auf ihre Probleme aufmerksam machen und endlich Gespräche zur Problemlösung mit der Politik eröffnen.

Auch in Eisenach wurde demonstriert. Das berühmte Torhaus des ehemaligen Automobilwerkes und der dahinter liegende Teil der Friedrich-Naumann-Straße wurden rot angestrahlt.

Stellvertretend für alle Veranstalter standen das Torhaus und der gestreckte Wartburg „Pax“ im Rampenlicht.

Zur Veranstaltung in Eisenach gehörte auch ein Drohnenflug über das Gelände, welcher im Internet zu sehen ist.

Das Ergebnis soll auch in künftigen Veröffentlichungen des Heimweh-Treffens Verwendung finden. Mehr dazu aber natürlich erst später.

 

Foto: Archiv Enrico Martin