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Heimweh-Treffen 2017 mit einigen Neuerungen

Am 04.08.2017 ist es endlich wieder so weit. Dann öffnet das mittlerweile legendäre Heimweh-Treffen des Allgemeinen Wartburgfahrerclub Eisenach (A-W-E) wieder seine Pforten. Wenn alles gut läuft, und warum sollte es das nicht, kommen wieder mehrere hundert begeisterte Oldtimerfreunde, um an diesem Event teilzunehmen.

Die alljährlich stetig steigende Zahl der Teilnehmer zwingt die Veranstalter jedoch zu einigen Änderungen in der Veranstaltungsordnung. Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollte jeder diese Änderungen kennen, bevor er oder sie sich auf den Weg zum Heimweh-Treffen macht.

Im folgenden geben wir einen offenen Brief des A-W-E an alle potentiellen Besucher des Treffens wieder:

 

Heimweh 2017 Die Zeit der Veränderung

 Liebe Wartburgfreunde,

 

Ihr habt es im letzten Jahr mitbekommen, dass der Platz bereits am Samstag

Vormittag komplett gefüllt war und wir die Tore schließen mussten, um jederzeit die Sicherheit aller gewährleisten zu können. Es geht nicht darum noch ein Auto und noch ein Auto auf dem Platz zu bekommen, um Rekorde zu schreiben, sondern mehr darum, dass im Notfall auch Rettungskräfte durchkommen, um zu helfen, sollte mal etwas passieren.

 Der Zuspruch zeigt, dass wir mit unseren Ideen und unserer Umsetzung scheinbar den Nerv der Oldtimerfreunde getroffen haben. Dies macht uns sehr stolz, aber auch nachdenklich und zwingt uns zum Handeln. 

 Als die Idee für das Treffen geboren wurde, war der Traum, einmal 300 Wartburgs nach Eisenach zurückzuholen. Jeder von euch weiß, dass dies längst nur noch eine Frage von Stunden ist, wenn man die Schlangen am Freitagmorgen sieht.

 Deshalb wird es ab 2017 einige neue Regeln geben. Wir wollen keinen verprellen, wir wollen keinen diskriminieren, aber wir wollen versuchen möglichst vielen gerecht zu werden.

 

Die großen Grundänderungen für 2017 werden sein:

  1. Zugelassen sind nur noch Wartburgs und Melkus auf dem Platz.
  2. Es wird ein reines Wartburgtreffen. Der Melkus zählt für uns dazu, da er zum größten Teil aus dem Wartburg stammt und gleichzeitig die Anzahl überschaubar bleibt.
  3.  Die Campingsituation wird umgestaltet. 
  4. Zelte und Wohnwagen dürfen die DDR-typische Größe des Camptourist/Klappfix, Bastei, Quek, Dübener Ei nicht mehr überschreiten.
  5.  Pavillons für Gruppen nur noch in der Größe 3x3 m, Sondergenehmigung nur nach Absprache und schriftlicher Bestätigung (per E-Mail).
  6.  Zu jedem Zelt oder Wohnwagen muss ein Wartburg dabei sein. Gruppen, die mit 7 Wohnwagen usw. anreisen und nur noch einen Wartburg mitbringen, bekommen keinen Stellplatz auf der Spicke (oder nur einen, in Verbindung mit dem Wartburg).
  7.  Das Stellen der Campingflächen wird nach einem Muster erfolgen. So wie jeder anreist, werden wir die Stellflächen nacheinander vergeben. Freihalten und Reservieren wird nicht gestattet. In der Front zu jedem Zelt und jedem Wohnwagen wird ein Durchgang mit 1 Meter Breite geschaffen, so dass jeder gefahrlos durch die Zeltschüre gelangt.
  8.  Ihr dürft, solange der Platz es hergibt, entscheiden, ob ihr vom Eingang links oder rechts stehen möchtet.
  9.  Fahrzeuge stehen nur noch in einer Reihe rund um den Platz vor den  Campingflächen, nicht mehr dazwischen. Ansonsten gilt die Stellfläche in der Mitte des Platzes.
  10.  Der Teilnahmepreis pro Fahrzeug wird um 5,- Euro angehoben. (ständig steigende Strom-, Wasser- und Müllgebühren zwingen uns noch einmal dazu)

 

Welche positiven Aspekte kommen auf euch zu:

  1.  Strom muss nicht mehr von jedem einzeln bezahlt werden. Die Stromnutzung ist ab sofort in der Teilnehmergebühr enthalten.
  2.  Durch die Anpassung der Campingflächen wird das Laufen innerhalb der Flächen für euch vereinfacht und die maximale Möglichkeit zur vernünftigen Ausnutzung des Platzes geschaffen. Gerne dürft ihr euch Drohnenaufnahmen von 2016 bei YouTube ansehen, die aufzeigen, was wir damit meinen.
  3.  Diejenigen, die nur zum Camping kommen, versperren nicht mehr denjenigen den Platz, die mit Wartburg und Zelt/Wohnwagen anreisen und draußen bleiben mussten.
  4.  Diejenigen, die alleine unter 5x5 Meter Pavillons saßen, versperren nun auch nicht mehr wertvollen Platz. 
  5.  Eine komplette Reihe Teilehandel wird nicht mehr vergeben, auch nicht ausnahmsweise und auch nicht eventuell. Dies schafft auf der Platzmitte Fläche für min. 25 weitere Fahrzeuge.

 

Um zu erklären und zu versuchen, so viele Fragen, wie möglich im Vorfeld zu beantworten, hier nun ein paar Ausführungen warum wieso weshalb.

 

Warum kein anderer Platz?

 Ganz einfach, es gibt ihn nicht. Infrastruktur wie Strom, Wasser, Lage, Beschaffenheit usw. sind optimal und nicht so einfach an andere Stellen zu übertragen. Ein größerer Platz bedeutet mehr Verantwortung, mehr Risiken und unter Umständen ein Nachlassen der gesamten Qualität.

Heimweh gehört auf die Spicke und dort soll es auch bleiben.

 

Warum keine anderen Fahrzeuge mehr?

 Weil wir es in den Jahren geschafft haben, dem Namen Wartburgtreffen alle Ehre zu machen. Es sind so viele Wartburgs, dass einfach kein Platz mehr für andere Fahrzeuge ist, obwohl wir diese Vielfalt genauso mögen und uns auch für viele andere Oldtimer interessieren. Für bunt gemischtes Programm gibt es andere schöne Veranstaltungen, die den Namen IFA-Treffen tragen, wie z.B. Schwerin, Ommma, Pütnitz usw.

Eisenach ist die Heimat des Wartburg und das war und ist auch das Ziel der Veranstaltung. Der Name sagt es ja: „Heimweh“.

 

Was ist mit meinem Trabant mit Wartburgmotor oder was ist mit meinem Barkas, was ist mit meinem anderen Fahrzeug?

 Ganz einfach der Name sagt es. Trabant, Barkas und Co. Es steht nicht von Werkseite aus Wartburg dran.

 

Warum darf ich nicht mehr freihalten für meine Freunde die später kommen?

 Weil es sich in den letzten Jahren gezeigt hat, dass es einfach unfair allen gegenüber ist, die früh kommen und irgendwo am Rand positioniert werden müssen, weil alles kreuz und quer abgesperrt ist. Weil unsere Einweiser extremen Aufwand haben jeden zu besänftigen, zu beruhigen, Lücken zu finden und nicht mehr die Möglichkeit haben, wenigstens ein bisschen zu genießen, was da passiert. Stattdessen am Freitag völlig fertig ins Bett fallen, wenn andere beginnen zu feiern und zu genießen. Und vor allem, weil der Termin allen bereits schon mind. 1 Jahr vorher bekannt ist. Immer das erste Augustwochenende! Diejenigen, die Freitagfrüh anreisen, haben es ja auch rechtzeitig organisiert frühzeitig da zu sein.

 

Wo werden dann meine Freunde ihre Campingfläche bekommen?

 Dort, wo der nächste Platz frei ist. Die Spicke ist überschaubar groß. Auch wir laufen unsere Runden am Abend, um an anderen Stellen mit euch zusammenzusitzen. Wenn es dann Zeit fürs Bett ist, dann laufen wir dahin, wo wir schlafen. Das kann jeder so tun, egal ob er links, rechts, hinten oder vorne auf dem Platz sein Zelt hat. Zusammensitzen in Gruppen ist ja überall möglich. Selbiges gilt auch für diejenigen, die im Auto schlafen. Wartburgs stehen jetzt einreihig um den Platz und nicht mehr zwischen den Zelten. Man kann auch 5 m weiter vorne im Auto schlafen. 

 

Wie kann ich dazu beitragen etwas mehr Platz zu schaffen?

 Es gibt viele, die gemeinsam mit Freunden anreisen. Aber jeder Einzelne schläft z.B. alleine in einem Wohnwagen oder Zelt. Vielleicht kann man dort Lösungen finden näher zusammenzurücken und sich ein Zelt unter Freunden zu teilen. Spart Sprit, Aufwand beim Transport und schweißt zusammen. Andere machen es vor.

 

Ich stand aber schon immer da! Warum kann ich da nicht hin?

 Es ist genauso wie zu reservieren. Das geht nicht. Es schadet nicht auch einmal näher an anderen zu stehen. Somit lernt man andere besser kennen, die man seit Jahren nur vom Gesicht her kennt. Natürlich werden wir versuchen, Lösungen gerade für Gruppen zu finden, um möglichst in der Richtung zu bleiben, wo man stand. Es kann dann halt passieren, dass man etwas warten muss, bis andere aufgebaut haben und man dann den Anschluss an die Reihe bildet. Denn unnötige Freiräume gilt es zu vermeiden, um jedem die Chance zu geben einen Platz zu bekommen. Wir alle sind aus einem Grund hier: Menschen zu treffen, die dasselbe Hobby haben. Da gibt es keine Feinde und Gegner, da gibt es Gleichgesinnte und Freunde.

 

Ich habe aber immer in meinem Barkas geschlafen. 

 Das geht auch weiterhin, allerdings nicht auf dem Gelände.

 

Gibt es Alternativen, wo ich schlafen kann?

 Natürlich. Es gibt in Eisenach Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen usw. Wir sind gerne behilflich euch bei der Suche zu unterstützen. Ab 2017 werden wir auch noch eine Ausweichfläche zur Verfügung stellen. Opel Eisenach hat schon signalisiert, dass wir Parkplatzflächen des Werkes nutzen dürfen. Es sind zwar ein paar Meter bis da, aber für andere Wohnwagen, Wohnmobile usw. durchaus nutzbar. (Strom und Wasser gibt es dort allerdings nicht, darauf sollte man vorbereitet sein.)

Für 2017 feiert Eisenach 500 Jahr Reformationsjubiläum und gleichzeitig endet eine

Woche vor dem Wartburgtreffen der große Deutsche Wandertag. Deshalb schnell um Buchungen kümmern, da zusätzlich viele andere Schlafgäste in Eisenach erwartet werden.

 

Warum kostet es jetzt 5,- Euro mehr?

 Die Gebühren für Strom, Wasser, Abfall usw. sind Jahr für Jahr gestiegen. Der Verbrauch auf Grund der Anzahl an Teilnehmern auch. Im letzten Jahr (2016) wurden 36 Personen erwischt, die sich ohne zu bezahlen an den Strom angeklemmt haben. Der Aufwand zu kontrollieren und mit mittlerweile 2 Personen ständig den ganzen Tag die Kästen zu öffnen und zu schließen, zu kassieren und anzuschließen ist in unseren Augen unnötiger Aufwand. Mittlerweile will jeder mal sein Handy laden usw. Somit werden wir nur noch die Stromjungs brauchen, wenn eine Sicherung rausfliegt oder beim ersten An- und Abklemmen. Natürlich ist es weiterhin wichtig, dass jeder seine Adapter und langen Kabel dabei hat.

In den nächsten Jahren werden wir Stück für Stück Anschlusswürfel bauen, die dann vorbereitet an den Campingflächen stehen, so dass jeder sich dort einfach dranstecken kann. Dies ist aber ein finanzieller Kraftakt, der nur gestaffelt gestemmt werden kann.

 

Ich will aber trotzdem mit meinem anderen Oldtimer kommen der kein Wartburg ist, ist das erlaubt?

 Natürlich ist jeder von Herzen willkommen, die Zusätzlichen Stellflächen auf den dann ausgeschilderten Flächen des Opel-Parkplatzes bieten genug Raum, um dort zu parken. Andere Fahrzeuge kommen nur nicht auf den Festplatz.

 

Wie komme ich dann die Strecke von Opel bis zur Spicke vor?

 Zu Fuß. Ihr seid oft lange unterwegs, da tut ein wenig Bewegung gut. Fußweg ca. 7 Minuten. Sollten wir merken, dass es 2017 sehr viele sind, die dort parken, behalten wir uns vor, ab 2018 einen Shuttleservice einzuführen.

  

Ich habe aber nur andere Fahrzeuge und will trotzdem als Teilnehmer auf dem Platz Campen und dabei sein?

 Ganz einfach: Wartburgtreffen! Also Wartburg kaufen.

 Trotzdem ist es jedem erlaubt und jeder ist herzlich eingeladen dabei zu sein. Tag und Nacht. Nur geschlafen wird dann ein Stück weiter weg.

 Alle anderen Aktivitäten dürfen von jedem genutzt werden.

 

Kann ich einen Stellplatz vorher reservieren oder schon bezahlen?

 Nein. Voranmeldungen und vorige Bezahlung sprengen den Aufwand enorm. Dazu kommen dann später wieder Absagen oder utopische Preise beim Versuch Tickets über Auktionshäuser zu verkaufen. 

 

Ich hatte eine lange Anreise und stehe am Samstag vor verschlossenem Tor? Was kann ich machen?

 Die Erfahrung zeigt, dass die schlimmste Fülle des Platzes am Samstag von 10:00 bis 13:00 Uhr erreicht ist. Später entspannt sich die Lage wieder. Sollte das Tor zu sein, könnt ihr trotzdem an der Kasse eine Startnummerntasche erwerben. Jeder, der eine Nummer hat, kommt auch wieder auf den Platz. Am Samstag wird es passieren, dass man einfach etwas Geduld braucht. Wenn im Platzinneren wieder Flächen frei werden, lassen wir auch wieder rein.

Dafür reicht einfach Verständnis.

 

Warum macht das Heimweh-Team, diese Veränderungen?

 Der Platz wurde in den letzten Jahren immer voller. Es ehrt uns außerordentlich und stellt uns gleichzeitig vor neue Herausforderungen.

 Wir alle betreiben diese Geschichte aus Spaß und ohne daran zu verdienen.  Wer uns kennt weiß, dass wir schon sehr viele Ideen eingebracht und umgesetzt haben. Wir sind keine Schwätzer, wir sind Macher. 

 Uns liegt viel daran es möglichst vielen recht zu machen. Auch das wissen alle, die uns kennen. Denn wir versuchen in jeder Situation das Möglichste, so dass sich keiner ein ganzes Wochenende ärgern muss. 

 Doch viele Situationen erfordern auch eine Handlung.

 

Nun stehen am Samstagvormittag innerhalb einer Stunde über 80 Wartburgs vor der Tür und kommen nicht rein (jedenfalls nicht sofort). Der Unmut Einzelner ist berechtigt, jedoch können wir daran auch gar nichts ändern, außer zu besänftigen. Im Inneren bauen Einzelne völlig rücksichtslos Riesen-Pavillons auf und sitzen den ganzen Tag nicht einmal drunter. Die Nächsten kommen mit einer ganzen Gruppe an Fremdfahrzeugen und unzähligen Wohnwagen, um Camping zu machen, um direkt vor Ort zu sein. Versperren aber den Platz dadurch für diejenigen, die draußen mit ihrem Wartburg eine weite Anreise hatten und auch gerne ihr Zelt aufschlagen wollen. Die Nächsten blockieren einen ganzen Tag lang 5-6 Campingflächen in den hinteren Reihen, um am Ende dafür zu sorgen, dass unsere Einweiser große Mühe haben, die später Kommenden durch die vorderen Reihen irgendwie nach hinten zu bekommen, während vorne berechtigt Leute stehen, die noch keinen Platz haben, aber hinten zig freie Plätze sehen. Jeder pocht auf sein Recht. Der eine meint es gut, der andere ist verärgert.

 

Das ist völlig normal, aber am Ende sind wir die Veranstalter und wir bestimmen die Regeln. Ohne diese Regeln wäre der Platz am Freitagmittag unpassierbar und jeder würde machen, was er will. Somit wären alle unzufrieden und würden sich nur noch angiften.

 Wir selber sind es leid immer zu hören „Das habe ich nicht gewusst, das ist mir neu“. 

 Ganz ehrlich? Bla Bla Bla.... 

 Jeder, der kommt weiß, dass das Treffen stattfindet. Jeder weiß, wo es ist, und alle, die schon da waren wissen, wie es im Groben abläuft. Aber kein einziger hat solche Texte hier gelesen, den Flyer in der Hand gehabt, uns auf Facebook oder der Internetseite verfolgt?

 Wir stecken auch da eine Unmenge an Zeit rein, um zu erklären, zu informieren, zu berichten. Einer liest es, erzählt es dem Nächsten... Ist doch eigentlich ganz einfach.

 So sollte es normal auch sein. Die Ausrede „das wusste ich nicht“ zählt nicht. Denn bevor ich irgendwo hinfahre, informiere ich mich. Ob das Urlaub, Konzerte oder andere Veranstaltungen sind. Ich kenne die Grundregeln und Gegebenheiten vorher.

 Die einzige Sache, die dabei noch passieren kann - als Beispiel „Ich habe mein Duschbad vergessen“. Aber dafür gibt es ja Geschäfte.

 Also bitten wir euch einfach diese Informationen zu verteilen. Anderen es zu erklären und auch darauf hinzuweisen, dass unsere Kontaktdaten für Nachfragen überall öffentlich zu finden sind.

 

Mehr können wir auch nicht tun.

 Wir schauen mit freudigem Blick auf die nächsten Jahre und sind motiviert, begeistert und voller Tatendrang. Wir wollen weiter mit euch gemeinsam Zeit verbringen und das Wochenende genießen, wenn eine der, wie uns immer gesagt wird, besten Veranstaltungen des Jahres, „Das Highlight der Saison“ usw. stattfindet. 

 

Wir sind A-W-E, wir sind Heimweh, wir sind es gemeinsam mit euch.

 Zu einer Veranstaltung gehören immer diejenigen, die es machen und diejenigen, die als Gäste kommen.

 Wir wollen, dass es weiter schön bleibt und optimieren immer am Maximum. Doch das müsst ihr verstehen und akzeptieren. Es tut gar nicht weh, wenn man sich von Beginn an darauf einstellt.

 

Für diejenigen, die es nicht verstehen wollen und nun sagen: „die sind doch alle doof“, eine ganz klare Antwort:

 Bleibt einfach daheim oder geht woanders hin. Denn hier soll sich eine Gemeinschaft treffen, die Spaß an der Sache, während des gesamten Ernstes des Lebens hat. In freundlicher aufgeschlossener Umgebung einer großen Familie. Und vor dem Tor stehen schon mindestens 80 neue, die nur darauf warten, schneller Einlass zu bekommen, um dabei zu sein, wenn sich die große Wartburgfahrerfamilie zum Heimweh an der Geburtsstätte trifft.

 

Um unseren Willen zu zeigen und auch die schöne Tradition fortzusetzen, haben wir uns gemeinsam mit der Stiftung Automobile Welt Eisenach und dem  Verein Automobilbaumuseum Eisenach entschieden, ab sofort 2 Zusatzveranstaltungen in jedem Jahr anzubieten, die dann allerdings markenoffen sind.

 

Die erste Zusatzveranstaltung wird als Saisonstart als Gemeinschaftsprojekt aller 3 Institutionen am 8. April in diesem Jahr im Gelände des Museums stattfinden.

Diese wird unter dem Namen: „STARTKLAR – der Oldtimersaisonauftakt in Eisenach“ geführt. 

 

Dabei werden alle Einnahmen in das Museum fließen, um hier jedes Jahr ein Stück zum Gelingen des Museumsfortbestandes beizutragen. Der Eintrittspreis wird pro Person 5,- (statt 6,- Euro) sein. Dabei ist dann ein freier Zutritt zum Museum mit kostenlosen Führungen, der Ostkantine und das Teilnehmen innerhalb des Geländes inbegriffen. Ein stetiger Ausbau der Veranstaltung verspricht in den nächsten Jahren einen Superverlauf, wenn es darum geht, dass die meisten Fahrzeuge ab April erstmals wieder auf die Straße dürfen.

Die zweite Zusatzveranstaltung wird zum Saisonende im September, in diesem Jahr am 10.9.2017, im Rahmen des Tages des offenen Denkmals stattfinden. In ähnlicher Form wird diese Veranstaltung federführend vom ame. e.V. und dem Museum organisiert.

 

Somit sind neben dem reinen Wartburgfahrertreffen 2 Möglichkeiten geschaffen trotzdem gezeigt zu bekommen, dass wir jeden Einzelnen gerne in Eisenach begrüßen, auch wenn er keinen Wartburg fährt.

Für aktuelle Informationen empfehlen wir allen, die Facebook Seite Heimweh und der Stiftung, um rechtzeitig alles Wichtige zu erfahren. 

 

Dazu bedarf es keiner Mitgliedschaft bei Facebook. Diese Seiten sind offen zugänglich!

www.facebook.com/heimweh (Allgemeiner Wartburgfahrerclub Eisenach) www.facebook.com/awestiftung (Stiftung automobile welt eisenach)

 oder die normalen Internetseiten:

www.wartburgtreffen.de (Allgemeiner Wartburgfahrerclub Eisenach) www.awe-stiftung.de (Stiftung automobile welt eisenach) www.ame.eisenachonline.de (AME e.V.)