3-50-3 (Signale 68-89)

Blick in die Ausstellung 3-50-3

Neue Sonderausstellung in Eisenach eröffnet

Am 1. Juli 1966 startete in Eisenach die Serienfertigung des Pkw Wartburg 353. Dieser Wagen sollte die letzte AWE-Eigenkonstruktion bleiben und prägte über 22 Jahre lang das Straßenbild in der DDR.

Aus diesem Anlass wurde im Museum „automobile welt eisenach“ am 1. Juli eine Sonderausstellung eröffnet, die unter den Titel „353: 3 Gesichter – 50 Details – 3 Körper“, steht. Neben den 3 unterschiedlichen Frontgestaltungen, die als Gesichter beschrieben werden, wird mit 50 Teilen, bzw. Baugruppen, die in den 22 Jahren Produktionszeit verändert wurden, ein interessanter technischer Einblick geschaffen. Dazu wird natürlich erwähnt, dass es den Typ 353 im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell nur in 3 Karosserievarianten – Körper – gab.

Mit der Ausstellungseröffnung zum 50-jährigen 353-Jubiläum wurde gleichzeitig im Automobilmuseum ein weiterer Ausstellungsraum für die Öffentlichkeit in Betrieb genommen, so dass sich Museumsleiter Matthias Doht freute, dass die Gesamtausstellungsfläche jetzt 1750 m² beträgt.

Besonders bedankte er sich aber beim Allgemeinen Wartburgfahrerclub Eisenach, der die Ausstellung aufwendig ehrenamtlich erarbeitet, gestaltet und zum großen Teil auch mitfinanziert hat. Der Clubvorsitzende Enrico Martin hob bei der Eröffnung hervor, dass man mit dieser Präsentation besonders das zeigen wollte, was sonst nicht so offensichtlich im Vordergrund steht. Neben den vielfältigen technischen Details prägt auch noch ein Wartburg –Rechtslenker und ein DDR-gemäß getunter Wartburg 353 die Ausstellung. Ergänzt wird die durch vielfältige Messeutensilien und Werbegeschenke, die aus dem Nachlass von Michael Stück stammen.

Die Sonderausstellung, die nicht nur für 353er Fans interessant ist, wird noch bis Jahresende 2016 im Eisenacher Automobilmuseum zu sehen sein.