Die Redaktion... (Signale 64-85)

Die Redaktion...entdeckt ungeahnte Talente

Das Motiv dieses Artikels stammt von der Anfang 1973 erschienen Wartburg-Signale. Es zeigt einen Linolschnitt des ehemaligen Eisenacher Automobilwerkers Alfred Stötzer mit dem Titel „Der tägliche Weg zur Arbeit“ und entstand im Freundeskreis malender Automobilwerker.

Für alle, die das Motiv nicht erkannt haben: Es handelt sich um eine Ansicht des VEB Automobilwerk Eisenach und entstand, als man sich genau dort über den 250.000 Wartburg 353 freute, der die Endmontagehalle Ende 1972 verlassen hatte.

Noch heute, fast 25 Jahre nachdem der letzte Wartburg die Werkshallen verlassen hat, lassen sich unbekannte und sehr interessante Aspekte der Eisenacher Automobilgeschichte entdecken.

Künstlerische Entfaltung ehemaliger Werksangehöriger oder die Geschichte eines der markantesten Gebäude des Werkskomplexes. Das bekannte und oft als Fotomotiv genutzte Torgebäude hat so eine überraschende Geschichte. Mehr dazu im vorliegenden Heft.

Außerdem beschäftigt sich diese Ausgabe intensiv mit dem Heimweh-Treffen in Eisenach, im August.

Im Herbst feiern wir zudem ein vergleichsweise junges Geburtstagskind: Die Rheinländer Wartburg Freunde, heute ein Teil des Vereins Rheinländer Wartburg Freunde & IFA FREUNDE RHEINLAND e.V., wurden vor 20 Jahren gegründet. Während die IFA FREUNDE RHEINLAND, ebenso wie der EDWFC in ihrer Geschichte auf das Jahr 1992 zurück gehen, gründeten sich die RWF erst im Herbst 1995 schon fast ein wenig zufällig. Allerdings erfüllt der Beginn dieser Geschichte eines der wesentlichen Klischees über das Verhalten von uns Deutschen: „Treffen sich zwei Deutsche - gründen sie einen Verein!“.

Nun ja, es hat geklappt und liegt nun auch schon wieder so lange zurück.

In diesem Sinne erst einmal viel Spaß mit der nun vorliegenden Herbstausgabe 2015 unseres Magazins.

 

/ Redaktion