Tulpenrallye (Signale 57-78)

Der Wartburg 311 von Daniel Schulz während der Tulpenrallye

Die 60. Tulpenrally führte 2013 von Noordwijk nach Nizza

Die Tulpenrallye ist eine internationale Gleichmäßigkeitsfahrt nach FIA Regularien.Im Jahr 1949 erstmals durchgeführt gilt sie heute als ältester niederländischer Wettbewerb seiner Art. Nur in den Jahren 1971, 1972, 1975, 1981 und 1990 fand die Rallye nicht statt.

Bis 1991 hieß die Veranstaltung „Tulpenrallye“. Seit 1992 „Historische Tulpenrallye“.

Die teilnehmenden Fahrzeuge müssen vor dem 31. Dezember 1971 gebaut worden sein.

1974 gewann Walter Röhrl auf einem Opel Ascona die Gesamtwertung.

Die Veranstaltung ist hart. So ist es zum Beispiel nicht gestattet eine Mobiltelefon zu benutzen. Es sei denn, es liegt eine Panne vor.

Moderne Uhren (auch Rallye-Chronometer) sind jedoch gestattet. Maximal 10 Liter Reserve-Benzin dürfen die Teilnehmer mitführen und wer schneller fährt als erlaubt, wird mit Strafsekunden bedacht.

In diesem Jahr führte die Route fast 2000 km lang nur südwärts. Die Tulpenrally 2013 startete am 04. Mai in Noordwijk im Norden der Niederlande. Die erste Etappe führte nach Mondorf-les-Bains in Luxemburg. Etappe 2 führte von da nach Frankreich und endete in Horbourg-Wihr.

Am Ende der dritten Etappe befanden sich die Teilnehmer in Bourg-en-Bresse.

Von dort ging es mit der vierten Etappe nach Grenoble. Am Hotel „Le Palais de la Mediterrannee„ in Nizza endete die Tulpenrally 2013 am 10. Mai dieses Jahres.

Gesamtsieger 2013 wurden Koen Bender und Willem van Leeuwen aus den Niederlanden auf einem 1959er MG A Twincam.

Auch Wolfgang Stübbe und Daniel Schulz waren in diesem Jahr wieder mit von der Partie.

Seit Jahren beteiligen sie sich an dieser Rallye und waren so erfolgreich, das sie - dem Reglement folgend - mittlerweile in der zweithöchsten Klasse „Sporting“ gegen 68 andere Teilnehmer antreten mussten.

Ihr Engagement wurde mit guten Platzierungen innerhalb ihrer Kategorie belohnt. Bei den sechs Prüfungen belegten sie immerhin zwei Mal einen Platz unter den ersten 15.

Insgesamt erreichten Sie mit 5406 Fehlerpunkten den 40. Platz.

Die wenigsten Fehler in der Sporting-Klasse hatten Jerry Perquin und seine Frau Anita auf einem Alfa Romeo 2000 GTV. Sie erreichten 2057 Punkte.

Die höchste Zahl an Strafpunkten in dieser Startgruppe betrug 13702.

 

/ Stephan Uske