Das Wunder von Eisenach (Signale 51-72)

Wiederauferstehung nach dem Januar-Crash

 

So ganz ist die Krise im Verein Automobilbau Museum Eisenach noch nicht überwunden. Jedoch übernehmen, auf die Vereinsziele bezogene Tätigkeiten wieder die Oberhand vor lautem Geschrei. Und das ist gut so.

Wie wir im letzten Heft beichteten, hatte im September 2011 der Verein AWE (Veranstalter des alljährlichen „Heimweh“-Treffens in Eisenach) einen Kooperationsvorschlag an den ebenfalls in Eisenach beheimateten Museumsverein gemacht.

Als dieser abgelehnt wurde wollten die Mitglieder des AWE gemeinschaftlich in den Museumsverein eintreten. Der Antrag wurde vom Vorstand des Museumsvereins unter Verweis auf die Satzung abgelehnt.

Der daraufhin erfolgte Widerspruch durch die Antragsteller musste durch die Mitgliederversammlung geklärt werden. Auf dieser höchst erregten Debatte im Januar 2012 kam es zum Eklat und der bisherige Vorstand des Museumsvereins trat geschlossen zurück, noch ehe es zu einer Abstimmung kommen konnte.

Der Verein war führungslos, der Widerspruch unbeantwortet.

Satzungsgemäß musste nun ein neuer Vorstand gewählt werden. Bisher ist noch keine Information zu einer Neuwahl veröffentlicht worden.

Die Homepage des Vereins zeigt die Namen des amtierenden Vorstandes, der im übrigen nur noch aus dem Kernpersonal aus amtierenden Vorsitzenden Wolfram Böhnhardt und den beiden Beisitzern Wolfram George und Rainer Hecht besteht.

 Im unten stehenden Artikel schreibt die Thüringer Allgemeine Zeitung vom 27.04.2012 über den Arbeitseinsatz im Vereinsgelände.

Wir freuen uns darüber und wünschen uns nur umso mehr, dass der Verein auch endlich mehr die am Thema Interessierten anspricht und informiert.

Vor allem aber, dass sich der Verein Automobilbau Museum Eisenach endlich als das begreift, was viele in ihm sehen:

Das Zentrum der Wartburg-Szene!

Das sollte - den Willen zur Tat vorausgesetzt – keine großen Umstände machen, kann aber unheimlich viel bewegen.

Wir wünschen alles Gute und hoffen darauf, demnächst von der Vorstandswahl und den neuen Zielen des Museumsvereinsberichten zu können.

 

/ Redaktion