Immer bessere Bedingungen (Signale 1982-3)

...für Arbeit und Leben der AWE-Automobilbauer

Hierzulande wird — Hauptaufgabe und strategische Orientierung — das materielle und kulturelle Lebensniveau des Volkes weiter erhöht auf der Grundlage eines hohen Entwicklungstempos der sozialistischen Produktion, der Erhöhung der Effektivität, des wissenschaftlich-technischen Fortschritts und des Wachstums der Arbeitsproduktivität. Die sozialistische Intensivierung ist organisch mit der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen verbunden.

Tatsachen und erzielte Fortschritte auf dem bewährten Kurs der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik zeigen sich konkret auch im Alltag der WARTBURG-Produzenten.

 

Im vergangenen Jahr umfaßte der Planteil zur Verbesserung der Ar-beits- und Lebensbedingungen insgesamt 122 Maßnahmen mit einem Gesamtwert in Höhe von 24 190 300 Mark.

 

Zur Erleichterung der Arbeitsbedingungen zählen der Einsatz von Industrierobotern in den Produktionsbereichen Schmiede und Motorenbau, Weiterführung der Arbeiten im Preßwerk II und Pressenlinie-Inbetriebnahme, die Verbesserung der Warm- und Preßluftversorgung in verschiedenen Abteilungen. 650 Arbeitsplätze für 798 Automobilwerker konnten neu- oder umgestaltet werden. 1981 standen den Werktätigen des Betriebes 3767 Ferienplätze, davon 1749 betriebseigene, zur Verfügung. Für Betriebsangehörige und ihre Familien wurden 345 Wohnungseinheiten, davon 129 Neubauwohnungen, bereitgestellt. Umfangreiche Aufwendungen erfolgten für die Erhaltung und Wiederherstellung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Werktätigen, für sinnvolle Freizeitgestaltung, für die kombinierte AWE-Kindereinrichtung und für Kinderferiengestaltung. 1982 weist der Plan zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen acht Komplexe mit 113 Maßnahmen auf. Der Gesamtaufwand dafür beziffert sich auf 37 008 800 Mark.

 

Allein 52 Maßnahmen mit einem Umfang von mehr als 25 Millionen Mark sind auf die unmittelbare Verbesserung der materiellen Arbeitsbedingungen gerichtet. Im Vordergrund steht dabei die Fertigstellung des 1. Bauabschnittes Preßwerk II mit einem Aufwand von über 15 Millionen Mark. Dadurch treten für rund 500 Automobilwerker wesentliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen ein. Zur Verminderung von körperlich schwerer Arbeit und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen werden 620 Arbeitsplätze für 785 Werktätige um- oder neugestaltet. Höhere Effektivität und Abbau schwerer körperlicher Arbeit werden durch Einsatz weiterer Industrieroboter erreicht.

 

Die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen erstreckt sich ebenfalls weiter von der Wohnungsbereitstellung und Kinderbetreuung über Kultur und Sport bis hin zur Arbeiterversorgung, wo beispielsweise zur Verbesserung der Schichtarbeiterversorgung die Ausgabe eines warmen Essens in der Spätschicht für 0,50 Mark und in der Nachtschicht für 0,25 Mark erfolgt. Für verbesserte Arbeitsbedingungen und für die unmittelbare Betreuung und Versorgung entfallen 1982 auf jeden Werktätigen im Betrieb durchschnittlich fast 4000 Mark.