Attraktive Dokumentation (Signale 1980-6)

AWE-Ausstellungspavillon

der gesamten Entwicklung des Eisenacher Automobilbaus

Gleich am Eingang links steht ein Wartburg-Motorwagen von 1899. Dann folgen Dixi-Fahrzeuge und weitere markante Eisenacher Automobile, darunter auch der AWE-Rennsportwagen,

und abschließend repräsentiert auf einer Drehscheibe ein WARTBURG 353 W, die neueste Modellentwicklung — im Ausstellungspavillon des Werkes.

 

Heinz Dießner begrüßt Otokar GregoraEröffnet wurde diese Einrichtung am 1. November 1967. Seitdem bestätigt sich fortwährend die Anziehungskraft und Wirksamkeit dieser Stätte, deren Charakteristik über die eines allein auf die Vergangenheit bezogenen Museums hinausreicht. Originalfahrzeuge, Baugruppenmodelle und In-formationstafeln dokumentieren den Entwicklungsweg Eisenacher Automobile von den Anfängen bis zum Großserientyp der jüngsten Gegenwart. Die ständig vollzogenen technischen Fortschritte werden deutlich, die Entwicklung der Produktivkräfte, die Weiterentwicklung von Produktion und Gesellschaft.

 

 Eindrücke davon, sozusagen Auge in Auge mit den automobilen Zeugen, sammelten die in- und ausländischen Besucher, deren Anzahl von erst jährlich 60 000 bis 70 000 auf 189 665 im Jahre 1977 anstieg. Im gleichen Jahr war die Komsomolzin und Arbeiterin Vera Salowowa, die mit einer sowjetischen Reisegruppe in Eisenach weilte, millionster Besucher. Als 1,5millionster Gast nun hatte, wie SIGNALE bereits meldete und jetzt noch mit einem Foto ergänzt, in Vertretung des AWE-Betriebsdirektors der Direktor für Beschaffung und Absatz, Genosse Heinz Dießner, am 10. Juli 1980 den Redakteur der CSSR-Fachzeitschrift „Svet motoru", Otokar Gregora, begrüßt.

 

Ein Besuch im AWE-Ausstellungspavillon ist und bleibt hochinteressant und aufschlußreich.Übrigens noch ein Tip: Erhältlich zum Mit-nach-Hause-nehmen ist im Pavillon Lese- und Anschauungsmaterial über den Eisenacher Automobilbau von einst bis jetzt.

 


Titelbild: AWE-Ausstellungspavillon

Bild 1: Heinz Dießner begrüßt Otokar Gregora