Eisenacher Erfolgsbilanz... (Signale 1980-2)

...1979 bildet gute Startbasis für neue AWE-Kampfziele

Die in ihrem Ausmaß bisher beispiellose Initiativbewegung zum 30. Jahrestag der DDR war entscheidend für die trotz erschwerter Bedingungen erzielte erfolgreiche Entwicklung 1979. Zu weiteren Maßnahmen 1980 zählt die Parteikontrolle wichtiger AWE-Investobjekte und betrieblicher Schwerpunkte, z. B. der Pressereierweiterung und weiterer Steigerung der WARTBURG-Qualität.

 

Im sozialistischen Wettbewerb um allseitige Erfüllung und gezielte Überbietung des Planes 1979 hatte sich das AWE-Kollektiv die Aufgabe gestellt, einen Vorsprung von zwei vollen Tagesproduktionen zum Plan und Gegenplan herauszuarbeiten. Diese Wettbewerbsverpflichtung überboten die Eisenacher Automobilwerker mit 2,4 Tagen und erfüllten der Plan der industriellen Warenproduktion mit 100,9 Prozent, davon die Position Ersatzteile zu 101,4 Prozent. Das Jahresergebnis 1979 bestätigt das feste Fundament, von dem die WARTBURG-Produzenten mit ihrem am 10. Januar beschlossenen Kampfprogramm 1980 ausgehen, um anteilig die Ansprüche der 11. Tagung des ZK der SED zu verwirklichen. Eckdaten des AWE-Kampfprogrammes sind folgende Steigerungen gegenüber 1979: der industriellen Warenproduktion auf 105,5 Prozent, der PKW-Produktion auf 103,4 und der Ersatzteilproduktion auf 109,6 Prozent, des Exports auf 115,0 Prozent, der Arbeitsproduktivität auf 105,6 Prozent. Mit ihrem Kampfprogramm bekräftigen die Eisenacher Automobilwerker den Willen des. AWE-Kollektivs, das letzte Jahr des laufenden Fünfjahrplanes zu einem Jahr großer Initiativen zu machen und damit im Sinne der Verwirklichung der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED die Kontinuität zur intensiven Vorbereitung des X. Parteitages zu sichern. Aus Erfüllung und Überbietung resultieren vertriebsseitig im Plan der 1979 abgesetzten industrielten Warenproduktion 105,4 Prozent für den WARTBURG-Export in das sozialistische und 100,8 Prozent in das nicht-sozialistische Wirtschaftsgebiet und 108,7 Prozent für den Bedarf der Bevölkerung der DDR. Ähnliche Ergebnisse wurden auf dem Ersatzteilsektor verzeichnet.

 

Für überdurchschnittlichen Leistungszuwachs 1980 konzentrieren sich die WARTBURG-Produzenten besonders auf Beschleunigung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts und Erhöhung seiner sozialen und ökonomischen Wirksamkeit. Der Anteil von Wissenschaft und Technik am vorgesehenen Effektivitätszuwachs wird auf mindestens 80 Prozent erhöht.

 

Allein bei der schnellen Entwicklung des betrieblichen Rationalisierungsmittelbaues wollen die Werktätigen des VEB Automobilwerk Eisenach einen Leistungsanstieg von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreichen. Dabei lautet die Zielstellung aus diesem Beitrag zur Durchsetzung von Wissenschaft und Technik, insgesamt einen Wert von 13,1 Millionen Mark abzusichern und 170 000 Stunden Arbeitszeit einzusparen. Durch weiteren Einsatz von Rationalisierungsmitteln aus dem eigenen Betrieb werden Arbeitskräfte freigesetzt, die an anderer Stelle mit einen hohen Produktivitätszuwachs garantieren.

 

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz der Mikroelektronik. Dies stellt sich einmal am Erzeugnis selbst dar durch Entwicklung einer elektronischen Batteriezündanlage für den WARTBURG, zum anderen sichert verstärkte technologische Anwendung von Handhabegeräten und Industrierobotern in verschiedenen AWE-Produktionsbereichen ebenfalls den angesteuerten Leistungszuwachs.