Pfadnavigation

Neues Sozialgebäude... (Signale 1973-2)

Neues Sozialgebäude... (Signale 1973-2)

Gespeichert von Stephan am Mi., 25.04.1973 - 16:08
Westkantine im VEB AWE 1973

...für die Automobilwerker

 

Am 5. Februar wurde in Anwesenheit des Mitglieds des ZK der SED und Sekretärs des FDGB-Bundesvorstandes Horst Heintze, des Kandidaten des ZK und Vorsitzenden des FDGB-Bezirksvorstandes Karl Kuron und des Vorsitzenden des Zentralvorstandes der IG Metall

Reinhard Sommer sowie weiterer füh­render Persönlichkeiten den Werktätigen des VEB Automobilwerk Eisenach ein neues Sozialgebäude übergeben.

Das weiße Band zum Eingang durchschnitt der Sekretär der SED-Bezirksleitung Siegfried Stange. Das neue fünfgeschossige Sozialgebäude im Werk wurde dank der Unterstützung durch die Partei, insbesondere durch die SED-Bezirks­leitung Erfurt und den persönlichen Einsatz des Genossen Alois Bräutigam, mit einem Kosten­aufwand von 6,8 Millionen Mark geschaffen.

 

Die Bauausführung erfolgte durch das WBK Erfurt, Betriebsteil Mühlhausen, an der Fertig­stellung und Innenausstattung waren 35 wei­tere Betriebe beteiligt. Das Objekt umfaßt einen Speisesaal mit 350 Sitzplätzen sowie eine modern eingerichtete Großküche mit einer Kapazität von 1200 Essenportionen. Diese Küchenanlage ermöglicht die Ausgabe von zwei Werk- und zwei Wahlessen, davon ein Schonkostessen. Reichhaltig und viel­seitig ist auch das tägliche Frühstücksangebot mit 35 verschiedenen Imbißsorten. An Getränken stehen Kaffee, Milchmischgetränke, Brühe, Tee und vier weitere alkoholfreie Getränke bereit.

 

Innenansicht der AWE-WestkantineDie gastronomische Versorgung erstreckt sich über alle drei Arbeitsschichten. Zu den weiteren Sozialeinrichtungen in zwei Gebäudeetagen gehören die 1180 Garderobenplätze sowie Wasch- und Duschkabinen, die gleichfalls nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattet sind und allen Anforderungen der Arbeitshygiene entsprechen. In der gesamten Einrichtung sind 40 Arbeitskräfte beschäftigt. Mit dem neuen Sozialgebäude sind Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Arbeits-und Lebensbedingungen wirksam geworden. Die Grundlagen dafür haben die Eisenacher Automobilwerker selbst mitgeschaffen durch verantwortungsbewußte Erfüllung und Übererfüllung der Planaufgaben in den vergange­nen Jahren.

 

So ist das neue Objekt als ein Zeugnis erfolgreicher Arbeiterpolitik Ausdruck ständiger Fortschritte bei der Verbesserung der materiellen und kulturellen Lebensbedingungen der Werktätigen im Ergebnis der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung nach dem VIII. Parteitag.