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Neuererwesen mobilisiert (Signale 1972-6)

Neuererwesen mobilisiert (Signale 1972-6)

Gespeichert von Stephan am Mo., 05.06.1972 - 19:02

Zur Verwirklichung der Beschlüsse des VIII. Parteitages der SED erfolgt im Eisenacher Automobilwerk die Mitarbeit der Werktätigen bei der sozialistischen Rationalisierung in den Rationalisierungskollektiven, sozialistischen Arbeitsgemeinschaften und im Neuererwesen. Auf, diesem Sektor des betrieblichen Reprodutionsprozesses gelangen zunehmend persönliche Interessen direkt in Übereinstimmung mit gesellschaftlichem Gesamtinteresse.

Bereits seit Jahren lösen die Beispiele zahlreicher hervorragender Neuerer bei den Werktätigen schöpferische Leistungen und neue Initiativen aus. Nach dem VIII. Parteitag erlangte diese Bewegung durch wachsendes Bewußtsein der Werktätigen sowie durch systematische Förderungsmaßnahmen weitere starke Impulse.

Eine Zahlenbilanz vom 1. Halbjahr 1972 weist
schon aus, daß der Nutzungsgrad der eingereichten Neuerervorschläge auf 65,7 Prozent gegenüber 57,7 Prozent im ganzen Jahr 1971 und die Beteiligung am Neuererwesen in den Vergleichszeiträumen ebenfalls weiter anstieg. Maßgeblich auch wurde die Bearbeitungsdauer der Neuerervorschläge von 13,3 Wochen auf 8,5 Wochen im 1. Halbjahr 1972 verkürzt.

Besonders zielstrebige Arbeit auf dem Gebiet des Neuererwesens wurde geleistet in den Produktionsbereichen Getriebebau, Karosseriebau, Motorenbau, Endmontage und in der Hauptabteilung Hauptmechanik. Dort schlossen im 1. Halbjahr 1972 allein 19 sozialistische Arbeitsgemeinschaften mit 86 Werktätigen, davon über 70 Prozent Produktionsgrundarbeiter, übernommene Aufgaben erfolgreich ab und arbeiten weiter 29 sozialistische Arbeitsgemeinschaften mit 208 Werk­tätigen an Lösungen zur Durchsetzung von Rationalisierungsvorhaben des Betriebes vornehmlich auch in der Produktionsvorbereitung.