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Einsatz für hohe Ziele (Signale 1971-6)

Einsatz für hohe Ziele (Signale 1971-6)

Gespeichert von Stephan am Di., 01.06.1971 - 00:00
Wartburg Montage 1971

ERFÜLLTE PLANZIFFERN UND SOZIALISTISCHE RATIONALISIERUNG

Eisenacher Automobilwerker beweisen Vorwärtsdrängende Gedanken und wetteifern in beispielhaften Leistungen bei der Lösung der vom VIII. Parteitag der SED gestellten Aufgabe.

 

Im Sommer wurde auf Empfehlung der SED-Bezirksleitung im VEB Automobilwerk Eisenach ein Konsultationsstützpunkt mit Lehrkabinett eröffnet, und eine Ausstellung veranschaulichte Methoden, Erfahrungen und Ergebnisse der Eisenacher Automobilwerker bei der sozialistischen Rationalisierung. Beispiele allein als Bilanz? Nein, es ging vielmehr um Übertragbarkeit, neue Anregungen und Perspektiven.

 

Immer Melder teigte und erweist sich, da die Parteiorganisation an der Spitze des Kampfes um höhere Effektivität und allseitige Planerfüllung steht. Auseinandersetzung über Probleme, Information Land Orientierung sowie das Bemühen, die Ideen und Toten aller für die sozialistische Rationalisierung zu wecken und zu nutzen, führten zu ausgezeichneten Erfolgen.

 

Im VEB Automobilwerk Eisenach stieg während der vergangenen fünf Jahre die Arbeitsproduktivität um 33,4 Prozent und die industrielle Warenproduktion um 39,1 Prozent, seit 1967 wurde der Nettoertrag auf 235 Prozent gesteigert und die Grundfondsrentabilität seit 1966 auf 195 Prozent.

 

Zur Zeit arbeiten mehrere hundert Automobilwerker in 23 Rationalisierungskollektiven an der Aufgabe, bei kontinuierlicher Planerfüllung und in der vorhandenen Bausubstanz das Werkes Teilprozesse weiter zu rationalisieren, um nach höhere Effektivität und bessere Qualität zu erreichen. Arbeitskräfte einzusparen und die Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen zu verbessern.

 

Die Zielstellung des VEB Automobilwerk Eisenach für den Plan der sozialistischen Rationalisierung im Jahre 1971 lautet auf eine Selbstkostensenkung von 10,8 Millionen M und eine Arbeitszeitsenkung von 610 000 Stunden. Entsprechende Maßnahmen im Betrieb sind: Anwendung des Glanzverkupferungsverfahrens, ECM-Verfahren zum Entgraten komplizierter Triebwerksteile, Querwalzen von Kraftübertra- gungs- und Lenkungsteilen, Einführung das Kurzzeit-Nitrierens, Einsatz von PU-Form-Schaumteilen bei der Karosserieinnenausstattung, Abschluß der Rekonstruktion in dar Lackierung und Beginn der Rationalisierung des Verwaltungs- und Leitungsprozesses.

 

Verbunden mit derart rationalisierten Technologien ist die weitere Qualitätsverbesserung des Erzeugnisses, und es ergeben sich schon mitentscheidende Ausgangspositionen für die vorgesehenen Stückzahlerhöhungen im Plan 1972.