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Vertragswerkstättenkonferenzen (Signale 1973-4)

Vertragswerkstättenkonferenzen (Signale 1973-4)

Gespeichert von Stephan am So., 26.08.1973 - 21:21
Der Kundendienstleiter des Werkes, Ch. Tautz, während seines Referats bei der Vertragswerkstättenkonferenz in Rostock

Beiträge im WARTBURG-Kundendienstsystem zur weiteren Verwirklichung der Beschlüsse des VIII. Parteitages der SED.

 

Die verstärkte Realisierung der AWE-Kundendienstformel „Allen zum Nutzen — WART-BURG-Service mit Niveau — Erhöhung der Dienstleistungen" war Hauptthema bei den vom VEB Automobilwerk Eisenach

in Zusammenarbeit mit den bezirklichen Erzeugnisgruppen und in Anlehnung an die Regionalvertreterbereiche durchgeführten sieben Vertragswerkstättenkonferenzen mit einem Teilnehmerkreis von etwa 1000 Mitarbeitern aus der WARTBURG-Kundendienstorganisation.

 

Bei diesen Konferenzen erfolgte die Auszeichnung der aus dem sozialistischen Wettbewerb der WARTBURG-Vertragswerkstätten erfolgreich hervorgegangenen Betriebe, die auf unserer Service-Seite genannt sind. Inzwischen haben auch bereits 21 Personen aus den Siegerbetrieben als Gäste des Werkes Wochenendaufenthalte in Eisenach verbracht.

 

Schon die Dezentralisierung der Zusammenkunft mit den WARTBURG-Vertragswerkstätten bedeutete eine zielgerichtete Maßnahme. Anliegen der Konferenzen war einmal die Analyse des erreichten Standes sowohl der Kundendienstarbeit des Werkes als auch der Service-Leistungen der Werkstätten und zum Gieren die gemeinsame Beratung der Aufgaben von Werkstätten und Werk als kooperativen Partnern, um alle Kräfte voll auf die Erfüllung der Beschlüsse von Partei und Regierung zur Verbesserung der Dienstleistungen für die für die Bevölkerung auszurichten.

 

Ausgehend von der Planerfüllung und Planübererfüllung des VEB Automobilwerk Eisenach sowie der positiven Entwicklung in der Zusammenarbeit mit den Erzeugnisgruppen wurden gründliche Einschätzungen der Situation im WARTBURG-Kundendienst vorgenommen, Rechenschaft abgelegt und Zielsetzungen fixiert.

 

Bei den Wechselbeziehungen zwischen Werk, Erzeugnis, Service und Kunden wurde im Berichtszeitraum der Schulung und Ausbildung der Kundendienstmitarbeiter besondere Bedeutung beigemessen und das fachliche Niveau beispielgebend angehoben. Hinzu kommt vom Werk aus die verstärkte Integration der Schulung mit den Gedanken des VIII. Parteitages zur Bedeutung der Dienstleistungen. Intensiv behandelt wurden Angelegenheiten und Fragen des EDV-Einsatzes im Kundendienst, des vorbildlichen und zwischenzeitlich auch von anderen Betrieben der VVB übernommenen Einsatzes von Regionalvertretern, der sich künftig auch auf die IFA-Vertriebsfilialen erstreckt, des Informationssystems, der Regenerierung, der Ausrüstung der Vertragswerkstätten mit Spezialwerkzeugen und modernen Diagnosegeräten, der Ersatzteilversorgung sowie der Problematik der Selbsthilfe. Breiten Raum nahm die Deckung des bestehenden und durch das Neuwagenaufkommen wachsenden Instandsetzungsbedarfs ein. Ein Zuwachs an Werkstattkapazität ist in erster Linie auf der Basis der Rationalisierung im weitesten Sinne möglich, wobei als wichtigster Weg neue Formen der Technologie und Ausrüstung gesucht werden müssen und grundsätzlich eingeschätzt wurde, daß das bestehende Vertragswerkstättennetz bei Anhebung der Qualität der Leistungen und Nutzung der Rationalisierungsmöglichkeiten auch in Zukunft den Anforderungen gerecht werden kann. Wesentlicher Hebel Zur weiteren Durchsetzung optimierten Kundendienstes ist auch 1973 wieder der sozialistische Wettbewerb der WARTBURG-Vertragswerkstätten.

 


Titelbild: Der Kundendienstleiter des Werkes, Ch. Tautz, während seines Referats bei der Vertragswerkstättenkonferenz in Rostock