Point Alpha (Signale 58-79)

DDR-Wachturm an der ehemaligen innerdeutschen Grenze

Das Jahrestreffen 2014 des EDWFC soll vom 22. bis 24. August 2014 am Grenzmuseum "Point Alpha" stattfinden

Der Erste Deutsche Wartburg Fahrer Club e.V. (EDWFC)lädt seine Mitglieder, deren Angehörige und Freunde und alle Freunde historischer Kraftfahrzeuge an die ehemalige innerdeutsche Grenze in der Rhön.

Ablauf des Treffens:

Freitag, 22.08.

Zwangloses Zusammentreffen und Anreise am Abend im Hotel. Auf parkende Wartburg zur Orientierung achten! Wer genügend Zeit hat, dürfte in der Umgebung und auf dem benachbarten Ochsenberg einen schönen Tag in der Natur verbringen können. Daher ist frühe Anreise lohnenswert.

Samstag, 23.08.

10.00Uhr Abfahrt vom Treffpunkt zur Ausfahrt zur Gedenkstätte Point Alpha. Ich werde eine Führung anfragen und einen Studienfreund aus dem benachbarten Geisa bitten, uns über das Leben mit der Grenze zu berichten. Je nach Tageszeit bleibt noch Gelegenheit für eine Rundfahrt oder eine Besichtigung anderer Orte. Abends trifft sich der EDWFC e.V. im zu seiner Jahreshauptversammlung.

Danach lassen wir den Abend mit keltischem Büffet ausklingen.

Sonntag, 24.08.

Ab 10.00 Uhr gemeinsamer Aufbruch, wenn noch nicht geschehen, Besuch des Keltendorfes. Für den Rückweg bietet sich natürlich ein Besuch Eisenachs an, die touristenüberlaufene "Wartburg", an der man mit einem Wartburg kostenlos parken kann, oder die benachbarte Burgruine "Brandenburg", die kein Mensch kennt. Vielleicht sollten wir mal wieder das AWE Museum besuchen. Ich würde bei Interesse Herrn Matthias Doth nach einer Führung fragen. Nach diesem Besuch ist das Treffen beendet und wir wünschen allen eine gute Heimfahrt.

Allgemeines

Die Anmeldung zum gesamten Treffen ist erwünscht und kann schriftlich oder telefonisch erledigt werden. Der EDWFC e.V. lehnt gegenüber den Besuchern und Teilnehmern jede Haftung für Personen,- Sach- und Vermögensschäden ab, die vor, während und nach der Veranstaltung eintreten.

Zum Treffen sind nur Fahrzeuge mit amtlicher Zulassung und abgeschlossener Haftpflicht- versicherung zugelassen. Ihr Risiko haben die Teilnehmer selbst abzusichern.

Allgemeine Kosten für das Treffen entstehen nicht. Die Kosten für Eintritt und Führungen, sowie für Verpflegung, Unterkunft und alles weitere trägt jeder selbst.

 

Anmeldungen bei:

Martin Völz                                                           Ansgar Glahse

R.-Breitscheid-Str. 2                                                Am Waldschlößchen 2

17291 Prenzlau                                                      49134 Wallenhorst

Tel: 03984-2165, Mobil 0173-2001552                       Tel : 05407-39728

E.-Mail: martin.voelz@edwfc.de                                E.-Mail : ansgar.glahse@edwfc.de

 

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme. Gäste, Freunde und Bekannte mit Interesse sind herzlich willkommen!

Prenzlau, den 04.04.2014

Einen Guten Tag aus 36341 Lauterbach/Hessen.
Früher, in der "Signale" Herbst 2012, hatte ich ein Jahrestreffen in meiner Wahlheimat Vogelsberg vorgeschlagen, ich denke, bis 2020 werde ich in Lauterbach wohnen und zu einem Jahrestreffen einladen können. Meine Einladung halte ich aufrecht.
Aus aktuellem Anlass  - 25 Jahre Mauerfall - wollen wir uns 2014 an einem geschichtsträchtigen Ort der ehemaligen innerdeutschen Grenze treffen.
Unser Vorsitzender Martin Völz fragte mich nach Vorschlägen für einen geeigneten Ort mit Grenzmuseum.
Dazu muss ich ergänzen, dass ich vor vier Jahren das so genannte "Grüne Band", ein Radweg entlang oder dicht neben der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, von der Ostsee bis zur tschechischen Grenze mit dem Fahrrad abgefahren bin.
Bemerkenswerte Grenzerinnerungsstätten waren Point Alpha und der geteilte Ort Mödlareuth.

Martin hatte in der "Signale", Winter 2013, auf der Seite 4  Point Alpha als Vorschlag für unser Jahrestreffen 2014 vorgestellt -  bitte zur Erinnerung deshalb zuerst diesen Artikel noch einmal lesen.
Ich möchte hier nun ein paar Informationen und Fotos ergänzen.

Diese im Auszug zitierte Pressemitteilung sandte ich Martin:

Umbau der POINT ALPHA-Ausstellung: "Heißester Ort im Kalten Krieg"

25.09.13 - GEISA - Im „Haus auf der Grenze" der Gedenkstätte Point Alpha zwischen dem hessischen Rasdorf und dem thüringischen Geisa beginnen die Umbauarbeiten für die neue Dauerausstellung der Point Alpha Stiftung. Für die Modernisierung der Ausstellung investieren Bund (50 Prozent) sowie die Länder Hessen (25 Prozent) und Thüringen (25 Prozent) insgesamt knapp 600.000 Euro. Ab März 2014 sollen die Besucher dann einen noch tieferen Einblick in die Geschehnisse der innerdeutschen Teilung bekommen.

Sie wird den Besuchern nunmehr eine umfassende und aktuelle Information über die Auswirkungen des Kalten Krieges in der Region Geisa ermöglichen. So, wie die vorhandene Ausstellung auf der westlichen Seite der Gedenkstätte die Einrichtungen des amerikanischen Militärcamps im Kontext der NATO-Strategie erläutert, erschließt sich die neue Dauerausstellung auch die DDR-Grenzanlagen und authentischen Zeugnisse des Lebens im Sperrgebiet vor dem Hintergrund der Realität im Warschauer Pakt. Ausgehend vom historischen Ort - der Sperrzone um Geisa - wird die neue Ausstellung die historische Entwicklung der innerdeutschen Grenze jetzt auch im weltpolitischen Kontext darstellen. (http://osthessen-news.de)

Die deutsch-deutsche Grenze war nicht nur ein Bollwerk der DDR-Regierung, um ihre Bürger am Verlassen des Staates zu hindern, sie war auch die Grenze zwischen Nato und Warschauer Pakt.
Point Alpha war einer der heißesten Orte im Kalten Krieg.
Er liegt an der sogenannten "Fulda GAP", der erwarteten Haupteinfallsrichtung von Panzertruppen des Warschauer Paktes in das etwa 80 km entfernte Rhein-Main-Gebiet.
Was von Deutschland und Europa übrig geblieben wäre, kann sich jeder vorstellen, wenn er den beiliegenden Artikel aus dem Lauterbacher Anzeiger liest.
Dass im Kalten Krieg die Finger vom Abzug weg blieben, hat uns überleben lassen und jetzt können wir uns über 25 Jahre Mauerfall bei unserem Vereinstreffen freuen.
Wir werden, denke ich, die interessanteste und modernste Ausstellung zur ehemaligen deutsch-deutschen Grenze besichtigen.

An einem herrlich sonnigen Tag im Dezember, es war der 16. Dezember,  fuhr ich auf dem Weg von Lauterbach zu meinen Eltern in Jena den kurzen Umweg über Sünna.
Dort befindet sich das Keltenhotel, welches innen "stilvoll keltisch" ausgestaltet ist. Ein Foto vom Giebel des Hauses befindet sich ebenfalls auf diesen Seiten.
Ich war zweimal dort, es liegt ruhig im Wald, etwa 1,5 km östlich des Ortes 36404 Unterbreizbach, OT Sünna. Unmittelbar daneben ist ein historisch nachempfundenes Keltendorf:
Bis April ist hier Winterruhe und so musste ich zwischen den massiven Stämmen der Einfriedung hindurch fotografieren.
Man sieht den Buchenwald dahinter in strahlender Sonne, die Mitdezembersonne schafft es jedoch nicht über den südlichen Berghang bis ins Tal in das Keltendorf.
Zu einer kurzen interessanten Wanderung, zum Beispiel am Sonntagvormittag nach dem Frühstück und vor der Heimfahrt, möchte ich Euch auf den 614 m (über NN!) Öchsen mit Ringwallanlage und Schutzhütte einladen. Uns erwartet dort bei gutem Wetter eine herrliche Aussicht.
Wer möchte, kann diese eineinhalbstündige Wanderung um eine Stunde verlängern und sich mit mir die Natursteinbogenbrücke (14 Bögen) aus dem Mittelalter über die Werra ansehen. Unmittelbar daneben steht ebenfalls ein bemerkenswertes Relikt der innerdeutschen Grenze – ein geteiltes Haus.
Für den, der auf der Heimfahrt über Vacha fährt, ein kurzer Halt lohnt sich.

Und nun möchte ich Euch um Meinungen bitten, damit ich das Wochenende unserer Jahresversammlung 2014 in Eurem Sinne ein wenig vorbereiten kann.
Wir können vom Träger des Keltendorfs den Versammlungsraum im historischen Keltendorf  buchen. Dort würde uns das Hotel für 80€ versorgen.
Allerdings hat auch das Hotel selbst ebenfalls Räumlichkeiten.

Eine Einladung mit den konkreten Informationen werden wir dann gewiss rechtzeitig von Martin Völz erhalten.
Für Vorschläge oder Fragen mailt bitte einfach an Martin und/oder mich.

/ Torsten Lucas