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Historie Frankenberg

Historie Frankenberg

Eine Barkas-Geschichte - Fahrzeugbau in Frankenberg, Hainichen und Karl-Marx-Stadt

Ein Barkas vor dem Atomium

Der Wartburgfreund und der Trabantfahrer werden heute mit einer Flut an Büchern und Veröffentlichungen zu seinem Lieblingsauto verwöhnt. Wie viel anders geht es da dem, der sich für historische Nutzfahrzeuge aus der DDR interessiert. Hier sind die Informationen noch immer dünn gesät. Nach dem wir uns in der Vergangenheit bereits mit dem Fahrzeugbau in Eisenach und Zschopau beschäftigt haben, setzen wir nun unsere Reihe über den Fahrzeugbau in der ehemaligen DDR fort. Deshalb beschäftigen wir uns hier mit dem kleinen Lastesel der DDR – dem Barkas und seiner Familie.

 

Barkas - "Der Blitz"

Gespeichert von Stephan am Do., 24.07.2014 - 15:52

1961 - 1972
Im Juni 1961 schickten die sächsischen Transporter-Bauer erstmals ihren funkelnagelneuen Barkas B1000 auf die Straße. Der neue Name deutete es bereits an. Der Barkas war kein Kleintransporter mehr, sondern ein Schnelltransporter. Der Name Barkas stammt aus dem Phönizischen und bedeutet „Der Blitz“. Seine 42 PS aus dem Wartburg 312 brachten den kleinen Kastenwagen schon deutlich eher auf Touren. Der B1000 war endlich ein richtiger Eintonner.

Weiterentwicklung und Prototypen

Gespeichert von Stephan am Do., 24.07.2014 - 15:46

1972 - 1987
Der nächste größere Schritt in der Entwicklung des B1000 wurde 1972 gemacht. Seit diesem Jahr besaß der Barkas den Motor des Wartburg 353 mit nunmehr 45 PS. Weitere technische Neuerung war unter anderem die jetzt 500 W starke Lichtmaschine. Über ein 12V-Bordnetz verfügte der B1000 übrigens von Anfang an. Außerdem kam ein LAD (lastabhängiger Bremskraftbegrenzer) zum Einsatz.